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Zwei Türen, ein Betrieb: Wie twindor einer Kasseler Schreinerei hilft

Zwei Türen für zwei Zielgruppen: Der Fall einer Kasseler Schreinerei

Als die Schreinerei Hofmann aus Kassel ihren Auftritt erneuerte, stand sie vor einem konkreten Problem: Privatkunden suchten Möbel nach Maß, Architekten und Bauträger dagegen Referenzen für ganze Innenausbauten. Beide Gruppen landeten auf derselben Startseite, beide sahen dieselbe Bildsprache, beide sollten denselben Anfrage-Button nutzen. Die Folge war kein dramatischer Einbruch, aber ein täglicher Reibungsverlust: falsche Anfragen, lange Rückfragen und ein Vertrieb, der jede Woche erklären musste, was der Betrieb eigentlich nicht macht.

Das Problem: Ein Einstieg, zwei Erwartungen

Die Website war technisch sauber, schnell und mobil gut bedienbar. Der eigentliche Fehler lag tiefer: Die Startseite versprach „individuelle Lösungen“ und meinte damit sowohl das einzelne Regal als auch die komplette Ladenbau-Ausführung. Für Privatkunden wirkte das Angebot dadurch unklar, für Profis zu kleinteilig. Ein konkretes Beispiel: Ein Bauträger fragte über das Kontaktformular nach einem einzelnen Sideboard, weil die Startseite keine klare Spur zu Projektanfragen bot. Die Anfrage war nicht falsch adressiert, aber sie kostete Zeit und passte nicht zum eigentlichen Geschäft.

Die Ursache: Die Navigation vermischte Bedarf und Zielgruppe

Die alte Menüstruktur folgte den internen Abteilungen, nicht den Entscheidungswegen der Besucher. Unter „Leistungen“ standen Materialien, unter „Über uns“ die Werkstatt und unter „Kontakt“ ein allgemeines Formular. Wer als Architekt wissen wollte, ob der Betrieb auch größere Objekte betreut, musste diese Information aus mehreren Seiten zusammensuchen. Wer als Privatkunde ein Möbelstück plante, sah dagegen Projektfotos von kompletten Innenausbauten. Der Betrieb hatte also nicht zu wenig Inhalte, sondern zwei Zielgruppen in einem einzigen Erzählstrang zusammengezogen.

Die Lösung: twindor als zweiter, klar getrennter Einstieg

Gemeinsam mit der Webentwicklung aus Kassel entstand ein Aufbau mit zwei bewusst getrennten Türen: eine für private Möbelprojekte, eine für gewerbliche Innenausbauten. Beide Einstiege nutzen dieselbe Marke, dieselbe Bildsprache und dieselbe Technik, führen aber über eigene Textblöcke, Referenzen und Anfrageformulare. Die Umsetzung erfolgte mit twindor, das genau diese parallele Führung von Inhalten und Zielgruppen unterstützt. Wichtig war die klare Begrenzung: Der private Einstieg zeigt Möbelstücke und Beratungstermine, der gewerbliche Einstieg zeigt Objektgrößen, Zeiträume und Ansprechpartner für Ausschreibungen.

Das Ergebnis: weniger Streuverlust, passendere Anfragen

Nach dem Relaunch sank die Zahl der unpassenden Formularanfragen spürbar, während die Zahl qualifizierter Projektanfragen zunahm. Ein Architekturbüro fand innerhalb von zwei Klicks den passenden Ansprechpartner für eine Ladenbau-Anfrage; eine Privatkundin buchte direkt einen Beratungstermin für einen Esstisch. Der entscheidende Punkt war nicht ein neues Design, sondern die Trennung von zwei Entscheidungswegen bei gemeinsamer Marke. Für Betriebe mit ähnlich gemischten Zielgruppen lohnt deshalb der Blick auf die eigene Startseite: Wenn dort zwei völlig verschiedene Bedarfe auf denselben Button zulaufen, ist ein zweiter Einstieg oft die wirksamere Lösung als noch mehr Text auf einer einzigen Seite.